Notre échange franco-allemand amical, culturel et sportif:

Bienvenue dans la ville aux trois fleuves: Lyon!

„Stadt des Lichts“,  „Stadt der 3 Flüsse“ (Rhône, Saône, le Beaujolais (der Wein),

drittgrößte Stadt Frankreichs – eine Stadt mit spannenden Facetten und liebenswerten Menschen!

Eine tapfere Schar von Schüler:innen trat am Pfingstsamstag, dem 04.06.2022, in Begleitung von Herrn Leimert und Frau Gärtner, die lange Zugreise von Mönchengladbach nach Lyon La Verpillière an. Mit viel Glück konnten wir in letzter Minute den TGV in Mannheim erreichen, von wo aus es dann direkt nach Lyon ging.

Dort wurden wir am Bahnhof Perrache von den Gasteltern und den französischen Kolleg:innen Madame Traverse und Monsieur Charby mit eisgekühlten Getränken empfangen. Die Schüler:innen stiegen dann direkt für das lange Pfingstwochenende in ihr „bain linguistique“ bei den Gastfamilien – wovor einige großen Respekt hatten und hinterher froh waren, es gemeistert zu haben!

Durch den Austausch stellten sich  die französischen und die deutschen (z.B. ab 22 Uhr Handyverbot!) Schüler:innen auf den Alltag in der jeweiligen Familie ein, gewannen Eindrücke vom Schulleben und der Freizeitgestaltung ihrer Gastgeber und fanden neue Freunde und Freundinnen.

Dimanche/Lundi, 5 et 6 juin: Die Schüler:innen erkundeten an diesem Wochenende zusammen mit ihrer Gastfamilie die wunderschöne Natur in der Umgebung von Lyon, wie die Berge des Vercors, wo zusammen mit einem Guide nach Wolfsspuren gesucht wurde. Einige fuhren an den Lac du Bourget zum Stand up Paddling, besichtigten die Grottes de la Balme (Achtung, Fledermäuse!) oder  besichtigten mittelalterliche Dörfer im Beaujolais. Auch  das „village des marques“ gehörte zu den beliebten Zielen. Beim anschließenden dîner konnten  die Schüler:innen dann einen ersten Eindruck von der französischen Esskultur gewinnen.

Mardi, 7 juin: Mit dem Zug, der Metro und der Standseilbahn fuhren wir nach Lyon, auf die „Colline de Fourvière“ (Altstadt) mit der Basilika, dem Amphitheater, machten eine Stadtrallye und erholten uns bei einem pique-nique.

Mercredi, 8 juin: Mit dem Bus ging es abermals nach Lyon zum Musée Lumière, der  Stadtvilla der Brüder Lumière, die dort den vermutlich ersten Film der Welt gedreht haben.

Jeudi, 9 juin: Mit dem Zug und der Metro gelangten wir zum Rathaus und hatten dann viel Spaß und volle Tüten nach unserer Shoppingtour. Nach einer kleinen Erfrischung  erfolgte unser Aufstieg zur Croix-Rousse, mit einer  Führung im Musée des Canuts (Seidenweberei),  bei der wir alles, von der Seidenraupe bis zur Fertigung hochwertiger Seidenpodukte, kennen lernten. Interessant war auch die Führung durch die traboules (Wohnhäuser mit Passagen/Innenhöfen). Nach  einem goûter im collège sangen wir französische Songs, mit denen wir dann die Gasteltern begrüßten, die uns dort zu einem „pot“ eingeladen hatten 

Vendredi, 10 juin: Endlich (!) lernten wir auch die Schule kennen und hatten viel Spaß beim Tanzen mit einem Profi-Tanzlehrer, der mit uns die  „Bachata“ einstudierte, Ballspielen etc. Anschließend trafen wir uns im Atelier und verständigten uns, wieder im „binôme“, über die Erfahrungen, die wir in der Woche gesammelt hatten.

Im Schulgarten ging es dann darum:

„Wie hast du dich mit deinem/r Partner:in am Anfang , beim ersten Kontakt,  gefühlt?“ und

„Wie fühlt ihr euch jetzt?“           

Daraus ergab sich ein sehr sprechendes Foto-Shooting für alle „Paare“.

Nach dem Besuch der cantine gingen  wir gemeinsam in den Nachmittagsunterricht, der auch freitags bis 17 Uhr geht (kein Hitzefrei und, wie immer, Handyverbot!). Wir freuten uns sehr auf den Abend, an dem eine Gastfamilie zu einer Schwimmbad-Party, eingeladen hatte!

Samedi, 11 juin: Aktivitäten mit der Gastfamilie; Ausflug zum Lac d’Annecy („Venedig der Alpen“).

Dimanche, 12 juin: Gegen 10 Uhr bestiegen wir schweren Herzens wieder den TGV, der uns über Mannheim zurück nach Hause brachte.  Au revoir!!

Neben den vielen Eindrücken und Aktionen, die viel Spaß machten, kommunizierten wir fleißig in der jeweiligen Zielsprache und konnten so unsere Kenntnisse erproben und vertiefen.“

„C’était une semaine formidable, détendue et belle en France! J’aimerais y rester plus longtemps pour  savoir plus de la culture.“

„Ich empfehle auf jeden Fall, Deutsch zu lernen, weil die Menschen aus Deutschland sehr freundlich sind und es ist nicht schwer, Deutsch zu lernen.“

„Le français est une langue très difficile, mais trop belle! En plus, la France est un très beau pays.“

Wir freuen uns schon auf unser Wiedersehen: Nach der Pandemie dann auch wieder mit  „faire la bise“ –  in Lyon sind es „nur“ 2….!