Rückblick auf den Tag der offenen Tür zum Schwerpunkt Internationalität und Sprachen

Am 26. November 2021 hat die Gesamtschule Hardt ihre Türen geöffnet. Die Aktivitäten fanden zwar auf „Abstand“ statt, aber die Kinder und Eltern durften unter den Auflagen des vom Ordnungs- und Gesundheitsamt genehmigten Hygienekonzeptes die Schule wieder „live“ erleben. Am Schwerpunkt-Tag „Internationalität und Fremdsprachen“ gab es von 16 bis 18 Uhr jede Menge sprachliche Einblicke, Mitmach-Unterricht, Schulführungen und Präsentationen. Dabei standen den Besucherinnen und Besuchern die Schulleitung, Fachlehrerinnen und Fachlehrer und auch Schülerinnen und Schüler für Fragen und Hilfestellungen – nicht nur in den Klassenräumen – zur Verfügung. Den Rückblick auf den Tag der offenen Tür der Gesamtschule Hardt zum Schwerpunkt ‚Internationalität + Sprachen‘ hat die Schülerzeitung Standpunkt in einem kurzen Video hier zusammengefasst.

Video: Standpunkt

Internationalität im Leben und Lernen, das möchten wir als Gesamtschule Hardt vermitteln und Schülerinnen und Schüler darin bestärken neue Sprachen für sich zu entdecken. Als Europaschule in NRW spielen wir international. Mit einem umfassenden Fremdsprachenangebot, dem bilingualen Bildungsgang deutsch-englisch und zahlreichen projektorientierten internationalen Austauschprogrammen mit unseren Partnerschulen in China, England, Frankreich, den Niederlanden, Polen, Spanien und den USA sowie mit besonderen Angeboten der Exzellenzförderung bereiten wir unsere Schülerinnen und Schüler auf ihre Zukunftsgestaltung in einer globalisierten Welt vor. Unter Exzellenzförderung und Zertifizierungsmöglichkeiten fallen der Big Challenge, DELF, das Cambridge Certificate und CertiLingua.


Neben den Wettbewerben und Zertifikaten nimmt das CertiLingua-Exzellenzlabel für mehrsprachige, europäische und internationale Kompetenzen eine besondere Rolle ein. Es wird verliehen an leistungsstarke Schülerinnen und Schüler aus dem bilingualen Bildungsgang der Oberstufe, die außergewöhnliche Qualifikationen in europäischer oder internationaler Dimension unter Beweis gestellt haben.

Das bilinguale Sprachen-Konzept bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler in der bilingualen Neigungsklasse schon in den Stufen 5 und 6 innerhalb der Förderschiene am Förderkurs „Englisch Plus“ teilnehmen und damit ein hoher Sprachumsatz gewährleistet ist.

Darüber hinaus wird der Unterricht im Fach Gesellschaftslehre (GL) bereits ab Klasse 5 durch einige bilinguale Module (z.B. Basic Mapwork, European countries, Ancient Egypt, The Romans, Holidays in Germany and the UK) bereichert. Ab Klasse 7 setzt der eigentliche bilinguale Sachunterricht ein. Dabei wird der bilinguale GL-Unterricht in jedem der Jahrgänge von 7 bis 9 um zwei Zusatzstunden auf 5 Unterrichtsstunden erhöht. Dadurch wird das projektorientierte Arbeiten (z.B. field work, educational visits, various kinds of contacts with London twin school, presentations) gefördert. In der gymnasialen Oberstufe ermöglich die Belegung des bilingualen Bildungsgangs den Erwerb des bilingualen Abiturs.

Sowohl Eltern als auch Kinder zeigen sich nach dem Schulrundgang, den verschiedenen Sprachenworkshops und Vorträgen zu Austauschprogrammen und Zertifizierungen begeistert von der Vielfältigkeit der Schule und den individuellen Möglichkeiten, die sich hier den Kindern böten.

Text und Fotos Marie Sophie Neumann (Standpunktredaktion)