Regelung bei positivem Schnelltest / PCR – Test

Verfahren bei einem positiven Schnelltest:

Das Verfahren bei einem positiven Schnelltest gestaltet sich aktuell wie folgt:

Ein positiver Schnelltest ist noch kein positiver Befund, sondern ein begründeter Verdachtsfall.

Wer einen positiven Schnelltest hat, wird unmittelbar isoliert und muss – je nach Alter und Situation – nach Hause gehen oder abgeholt werden. Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs für den Heimweg ist zu vermeiden.

Die Betroffenen müssen sich zu Hause isolieren und unmittelbar in einem Impfzentrum oder beim (Haus-)Arzt einen PCR-Test durchführen lassen. Die Schule muss nach Vorlage des PCR-Testergebnisses sofort informiert werden. Nur im Fall eines negativen Testergebnisses können die Betroffenen – nachdem sie oder die Eltern die Schule vorab informiert haben – wieder am Unterricht teilnehmen. Ansonsten gelten die jeweiligen Ansagen des Gesundheitsamts / Quarantäneverordnungen. Die Schule meldet Schülerinnen und Schüler mit einem positivem Schnelltestergebnis dem Gesundheitsamt.

Bis zur Vorlage eines PCR-Testergebnisses gilt grundsätzlich, dass negativ schnellgetestete Schülerinnen und Schüler der Klasse / des Kurses weiterhin den Unterricht besuchen dürfen. Zeigen unmittelbare Kontaktpersonen jedoch Symptome, sollen sie zu Hause bleiben und diese medizinisch abklären (lassen). Bei besonderen Umständen (z.B. längerer, enger Kontakt ohne MNB in Innenräumen) bitten wir um Rücksprache mit der Schulleitung oder den Hygienebeauftragten, um die Situation individuell zu klären. Bei Geschwisterkindern oder engem häuslichen Kontakten empfiehlt das Gesundheitsamt auch eine vorsorgliche Isolation.

Für den Fall eines bestätigten positiven Falls, PCR-Test, sagt das Ministerium für Schule und Bildung:

„Tritt in einem Klassen- oder Kursverband ein Infektionsfall auf, ist die Quarantäne von Schülerinnen und Schülern ab sofort in der Regel auf die nachweislich infizierte Person sowie die unmittelbare Sitznachbarin oder den unmittelbaren Sitznachbar zu beschränken. Vollständig geimpfte oder genesene Personen ohne Symptome sind von der Quarantäneanordnung weiterhin ausgenommen.“ (https://www.schulministerium.nrw/regelungen-fuer-schulen-ab-dem-2-november-2021, abgerufen am 24.11.21)

Der Schulträger präzisiert zur Meldung von Kontaktpersonen:

„Bestimmung von engen Kontaktpersonen (Kategorie 1):
Sofern die allgemeinen Hygienevorgaben inkl. Lüftung eingehalten wurden, ist lediglich der Indexfall (d.h. die durch PCR-Tests bestätigte infizierte Person) und Sitznachbarn im Umfeld von 1,5 Meter mitzuteilen, sofern der Indexfall keinen MNS-Schutz getragen hat.

Bei besonderen Umständen sind die Personen zu melden, die mit der positiv getesteten Person in einem Zeitraum von 2 Tagen vor der Testdurchführung im engen Kontakt standen. 

Zu besonderen Umständen zählen nicht die Zeiträume des außerschulischen morgendlichen Frühstücks oder die Aufnahme des Mittagessens im Rahmen des Offenen Ganztags.“

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