Neue Regelungen zur häuslichen Isolation

Ab dem 10.09. 2021 gelten neue Regeln zur häuslichen Isolation. Danach werden, soweit die Hygienemaßnahmen eingehalten werden, in der Regel nur noch positive Indexfälle in die häusliche Isolation / Quarantäne entlassen. Die Regelungen nach denen auch Sitznachbarn als Kontaktpersonen Kat. 1 grundsätzlich in die häusliche Isolation entlassen werden, entfällt. Nach den neuen Vorgaben gelten zudem folgende Vorgaben der Stadt Mönchengladbach: 

Positiver Fall (PCR): Quarantäne 5 Tage wenn vollständige Impfung vorliegt, ansonsten 14 Tage, am Ende Tests: bei 5 Tagen PCR-Test, bei 14 Tagen PCR-Test wenn schwerer Krankheitsverlauf, ansonsten Schnelltest

SuS mit engem Kontakt: Quarantäne 5 Tage, wenn ohne Symptome, anschließend Test bei Arzt oder Testzentrum

Im Zusammenhang mit dieser Neuregelung wird ab dem 20.09. 2021 zudem dreimal die Woche ein Selbsttest durchgeführt (Montag, Mittwoch, Freitag).

Die neue Regel im Wortlaut (Schulmail vom 10.09.2021):

Die Quarantäne von Schülerinnen und Schülern ist ab sofort grundsätzlich auf die nachweislich infizierte Person zu beschränken. Die Quarantäne von einzelnen Kontaktpersonen oder ganzen Kurs- oder Klassenverbänden wird nur noch in ganz besonderen und sehr eng definierten Ausnahmefällen erfolgen.

Ein solches Vorgehen ist zur Sicherstellung eines möglichst verlässlichen Schulunterrichts in Präsenz aus Sicht eines wirksamen Infektionsschutzes vertretbar, wenn

  • die Schule die allgemein empfohlenen Hygienemaßnahmen – einschließlich des korrekten Lüftens der Klassenräume (AHA+L) – beachtet hat und
  • die betroffenen Schülerinnen, Schüler oder Lehrkräfte alle weiteren vorgeschriebenen Präventionsmaßnahmen, insbesondere zur Maskenpflicht und den regelmäßigen Testungen, beachtet haben.

Konkret bedeutet dies, dass die Einhaltung aller Hygieneregeln einschließlich der Maskentragung in Innenräumen eine Bedingung für die gezielte Quarantänisierung nur der infizierten Personen darstellt. Da die Schulen über ein Hygienekonzept verfügen und mit der Geltung der Regeln seit geraumer Zeit vertraut sind, ist auch von den Gesundheitsbehörden davon auszugehen, dass alle Vorgaben eingehalten wurden – und damit kein Anlass für weiterreichende Ausnahmeentscheidungen.

Erhält die zuständige Behörde also von der Schule keine gegenteiligen Hinweise auf besondere Umstände, ist keine individuelle Kontaktpersonennachverfolgung aufzunehmen. Dies gilt auch für die Betreuung von Kindern in Rahmen des Offenen Ganztags und weiterer schulischer Betreuungsangebote.

Wichtig ist darüber hinaus, dass in den Fällen, in denen in der Schule Ausnahmen insbesondere von der Pflicht zur Maskentragung bestehen (zum Beispiel im Sportunterricht), diese Ausnahmen klar dokumentiert sind und die sonstigen Regeln (z.B. Abstand) so weit wie möglich eingehalten werden. Erhalten die zuständigen Behörden keine gegenteiligen Hinweise durch die Schule, ist auch in diesen Fällen keine individuelle Kontaktpersonennachverfolgung aufzunehmen.

Vollständig geimpfte oder genesene Personen ohne Symptome sind von der Quarantäneanordnung ohnehin ausgenommen.

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