Barcelona – Capital polifacética de una comunidad bilingüe

Es gibt viele gute Gründe Spanisch als Fremdsprache zu lernen. Einer könnte sicher die Exkursion der Spanischkurse in der Q1 nach Barcelona sein, aber einer der überzeugendsten ist die globale Bedeutung des Spanischen. Spanisch ist die am zweitmeisten gesprochene Muttersprache der Welt und zählt in der Europäischen Union zu den fünf am meisten unterrichteten Sprachen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Weltsprache Spanisch eröffnet kulturelle und berufliche Chancen auf internationalen Märkten. Die wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Kontakte mit dem EU- Mitglied Spanien werden immer intensiver. Neue Märkte befinden sich in den Schwellen- und Entwicklungsländern des süd- und mittelamerikanischen Kontinents. Auch in internationalen Organisationen (UNO, UNESCO, EU) ist Spanisch eine der offiziellen Sprachen.

Zentrales Anliegen des Spanischunterrichts an der GE Hardt ist es, neben der Vermittlung der spanischen Sprache einen Einblick in die verschiedenen Kulturen Spaniens und Lateinamerikas zu geben.

Die Unterrichtsinhalte in der Qualifikationsphase sind von den Vorgaben des Zentralabiturs in NRW bestimmt. Dabei arbeiten wir sowohl analytisch als auch kreativ und intensivieren die Fähigkeiten zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation.

Im Rahmen der diesjährigen Exkursion nach  Barcelona erkunden die Spanischkurse der Q1 gemeinsam mit Herrn Leimert und drei begleitenden Kolleg*innen die zahlreichen kulturellen und historischen Highlights der Metropole. Ein Besuch der epochalen Bauten von Antoni Gaudi, wie der Sagrada Familia, gehörten ebenso zum Exkursionsprogramm, wie ein Besuch des Olympiastadions, des Port de Barcelona und der Promenade La Rambla. 

In einem abschließenden Videoprojekt zu den unterrichtlichen Themen wird die Exkursion in verschiedenen Teams nachbereitet und auf der Homepage der Schule veröffentlicht.

Hier ein Bericht einer Schülerin:

BARCELONA – die zweitgrößte Stadt Spaniens an der nordöstlichen Mittelmeerküste der Region Katalonien.

Ein Wunschziel für viele Touristen Jahr für Jahr.

 

Die Q1 von der Gesamtschule Hardt beschloss eine erste Kursfahrt nach Barcelona zu unternehmen.

Mit der tatkräftigen Unterstützung ihres Spanischlehrers Herrn Leimert konnte diese Idee schnell umgesetzt werden.

Die Klassenfahrt bot eine gute Grundlage für das neue Thema über Barcelona im Fach Spanisch für die neue Q2 nach den Sommerferien. Zudem könnte dies ein neues Projekt für die Schule für die nächsten Jahre werden.

 

Die Vorbereitungen waren schnell abgeschlossen.

Die Flüge und das Hostel wurden schnell gebucht sowie die Verkehrsverbindungen in der katalonischen Provinz rausgesucht. Auch ein Programm wurde schnell auf die Beine gestellt und die Schüler aus den Spanischkursen konnten sich auf Sonne, Strand und Meer freuen.

 

Dann war es endlich soweit. Die Fahrt stand für den 27.06 bis zum 02.07 an und vollzog sich über fünf sonnige Tage in Barcelona.

Die Spanischschüler wurden desweiteren von Frau Böhmer und von den zwei Referendaren Oliver Rohr und Stefan Berghausen begleitet

 

Am ersten Tag trafen sich alle um 13:30 Uhr am Check-in der Fluggesellschaft Vueling am Flughafen Düsseldorf, bepackt mit Taschen, Koffern und Bauchtaschen. Mit dem etwas verspäteten Flieger flogen dann alle dem Ziel entgegen.

Nach einem entspannten Flug, vielen langen Rolltreppen in der Metro und einem kurzen Fußmarsch inklusive Gepäck erreichten wir endlich das Hostel.

 

Der generelle Aufenthalt in Barcelona bestand zunächst für die Einen aus kalten Nächten und wüstenhaften Tagen und für die Anderen war es eine durchgängige warme Woche.

Dies lag daran, dass sich auf den Zimmern des gebuchten Sant Jordi Hostels Klimaanlagen befanden, die unterschiedlich funktionierten. Manche hatten das Glück am Tag ein

durchgekühltes Zimmer zu haben und sich von der Hitze zu erholen, jedoch bei Nacht formte sich das angenehme Abkühlen vom Tag zum frieren. Die Anderen mussten anderseits auf die Nutzung der Klimaanlage verzichten und

nur die am Tag geöffneten Balkontüren konnten die Hitze etwas mindern.

 

Ansonsten gab es viele anspruchsvolle aber schöne Wandertage auf die Anhöhen, wo alle die Aussicht auf Barcelona und das Meer genießen konnten. Herr Leimert navigierte alle mit seinem Smartphone dorthin. Dabei kam es manchmal vor, dass er sich dann und wann mal verirrte und gesucht werden musste.

Das Sightseeing gestaltete sich bei 40 Grad für viele als körperliche Herausforderung, und es mussten viele Pausen im Schatten eingelegt werden.

Dabei machten wir uns mit zahlreichen einheimischen Verkäufer von Barcelona bekannt, die an die Touristen Souvenirs, Wasser oder andere Dinge verkauften

 

Die übrigen Tage in Barcelona bekamen die Schüler dennoch viel von Barcelona zu sehen.

Zunächst konnten sie sich in einer Rallye durch die Altstadt und im Parc de la Ciutadella erste äußerliche Eindrücke von Barcelona machen. Unter einer Reihe von Aufgaben sollten sie bestimmte Sehenswürdigkeiten entdecken oder mit der katalanischen Gesellschaft interagieren.

Es kamen schöne Bilder und Videos zustande, wie sich die Schüler verschiedenartig die Stadt angesehen haben.

Anschließend gewannen die fleißigste Gruppen einen kleinen Pokal oder kleine Souvenirs für die größten Bemühungen.

 

Am Tag darauf wurde in einem Spaziergang mit der ganzen Reisegruppe die Sagrada Familia besichtigt. Es handelt sich um eine römisch-katholische Basilika von Antoni Gaudí, die ab dem  Jahr 1882 gebaut wurde und sich noch  in einem unvollendeten Zustand befindet. Sie konnte aus einem kleinen Parkstück von allen betrachtet werden.

 

Ebenfalls wurde sich der Park Güell angeschaut, der ebenfalls von Antoni Gaudi von 1900 bis 1914 erschaffen wurde. Es handelt sich um eine große Gartenstadt mit einem Hauptplatz, von dem aus bis auf die Küste von Barcelona

geschaut werden kann.

 

Eine weitere humorvolle Erfahrung in Barcelona selbst ergab sich im sonderbaren Verkehrsgeschehen in Barcelona. Scheinbar entwickelte sich die Situation an einer Straßenkreuzung zwischen Fußgängern und

Autofahrern bzw. Rollerfahrern sicherer, wenn man tatsächlich bei einer roten Ampel über die Straße lief.

Dies lässt sich gut an einem Manöver an einer Kreuzung, die mit Blumenkübel angelegt war und somit als sofortige Straßenkreuzung nicht erkennbar war, beschreiben, wo einige Schüler bei einer grünen Ampel fast von einer Schar von Taxifahrern überfahren wurde.

 

Desweiteren war es ebenfalls sonderbar zu beobachten, dass die Spanier erst am späten Abend gemeinsam in Restaurants oder Gastlokalen zusammenkamen und dort etwas aßen. Die Restaurants standen meist bis 22 Uhr leer und das Personal wartete ausgiebig auf Kundschaft.

Die Schüler versuchten sich an diesen Brauch anzupassen und gingen erst spät Abends mit einem sehr hungrigen Magen in die Speiselokale. Leider gehörte es erfahrungsgemäß auch noch dazu, dass das Essen meist anders, größer oder kleiner aussah und nicht wie das gewohnte Essen aus der Heimat ähnelte. Es wurde aber dennoch nicht auf Pizza, Pasto oder die heimischen Tapas verzichtet.

 

Vom Essen abgesehen, war es auch wichtig sich über die hitzigen Tage mit ausreichend Wasser einzudecken. Daher gehörte es dazu seine Taschen mit vielen Wasserflaschen, Sonnencreme und Nahrung

zu füllen. Ebenso stapelten sich die Wasservorräte überwiegend in den Schlafzimmern auf den Boden und es sammelte sich eine Flascheninvasion an.

Bedauerlicherweise erzeugte diese Anstrengung nicht wirkliche Genugtuung. Denn am Ende hatten viele heftige Sonnenbrände, leichte Sonnenstiche oder Blasen an den Füßen.

Vielleicht hätte es etwas ausgemacht, wenn man sich die heimischen Spanier und Katalanen als Vorbilder genommen hätte.

Denn am vierten Tag der Barcelonafahrt präsentierte sich eine katalanische Reiseführerin mit hohen Schuhen und einem quietschgrünen japanischen Sonnenschirm in einer Hitze von über 30 °C während einer Führung im Poble Espanyol.

Beim Poble Espanyol handelt es sich um ein Freiluftmuseum am Fuße des Montjuïc in Barcelona. Insgesamt 117 Gebäude aus verschiedenen Regionen des Landes wurden hier anlässlich der Weltausstellung 1929 in einer schönen Parkanlage nachgebaut. Die Seele Spaniens kann man in den liebevoll restaurierten Nachbauten typischer Häuser aus ganz Spanien wiederfinden.

Die Schüler konnten selbst  in entspannter Atmosphäre durch die Anlage spazieren und dabei in das authentische Lebensgefühl Spaniens eintauchen oder in der Führung auf Spanisch oder Englisch etwas über den historischen Teil dieses Dorfes erfahren.

Dort bekam man ebenfalls die Bedeutung der spanischen Fiestas nähergebracht. Das Wort Fiesta lässt sich in etwa mit Lebensfreude, Spaß und Glücksgefühl übersetzen. In Spanien gehört das Fröhlich-sein somit zum Lebensmotto.

 

Der Aufenthalt am Strand zweigte, dass in Spanien die meisten Touristen dorthin strömen, um sich tagsüber im Meer auszupowern und dann bei Sonnenuntergang leckere Tapas zu essen. Es ist ein typisches Lebensgefühl von Barcelona.

Auf der Fahrt selbst konnte man sich dem Schwimmen ohne Sorge an der spanischen Küste voll und ganz hingeben, da ausreichend ‚Rettungsschwimmer‘ (Schüler und Referendare)

vor Ort waren. Leider musste man darauf verzichten, dass man in ganz Barcelona wohl kein Raspado bei Straßenverkäufern erwerben konnte. Dies wäre noch ein abschließendes Highlight der Fahrt gewesen, um das Leben wie aus dem mexikanischen Kurzfilm >> Quiero ser << nachzuempfinden.

Jedoch ließen es sich die Schüler nicht nehmen die Tätigkeit eines Wassersverkäufer nachzuempfinden. Ein Gewagter machte sich zur Aufgabe mit einer Wasserflasche durch die liegenden Strandbesucher zu laufen und hier und da jemanden Wasser anzubieten. Bedauerlicherweise war wohl jeder zu diesem Zeitpunkt mit Wasser bestens versorgt. Ansonsten hatte es auch ausgereicht sich einem Spiel Uno mit Herrn Leimert hinzugeben.

 

Darüber hinaus endete die Fahrt mit einem entspannten und reibungslosen Rückflug zurück nach Deutschland und nach dem Erhalt des Gepäcks wieder am Flughafen Düsseldorf konnten alle endlich nach Hause fahren.

 

Zum Ende hin lässt sich sagen, dass die Reise ein schönes Erlebnis war und man einen Eindruck in die spanische Kultur live erleben durfte. Schließlich ist die einzigartige Umgebung Barcelonas mit seinen Bergen, der Altstadt und den Stränden ein unvergessliches Erlebnis für jeden. Es lässt sich sicherlich nicht abwägen, dass diese Fahrt in den anstehenden Jahren wiederholt werden kann und vielleicht noch verbessert wird.

Also unter dem Motto  “hasta pronto Barcelona“!

Kommentare sind geschlossen.