Begegnungen mit Nobelpreisträgern in Mönchengladbach

Moving forward to a nuclear–free Europe

Wie brisant das Thema Atomwaffen ist, zeigte sich erst im Februar diesen Jahres, als die USA aus dem INF–Vertrag mit Russland zum Verzicht auf atomare Mittelstreckenwaffen ausstieg.
Die Bedrohung durch Atomwaffen ist also längst nicht überwunden. Die Bilder von Hiroshima und Nagasaki gingen damals um die Welt und sollten auch heute noch ein Mahnmal gegen den Einsatz von Atomwaffen sein. Die Reichweite und das Ausmaß des Schadens der Atomwaffen, die über Hiroshima und Nagasaki niedergingen, ist im Vergleich zur Wirkung heutiger Atomwaffen übrigens gering. Die Folgen eines Atomkrieges übersteigen somit völlig unsere Vorstellungskraft.

Zusammen mit Frau Tenten nahm der Leistungskurs Sozialwissenschaften der Stufe Q1 an der Vortragsreihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ teil und hörte im Audimax der Hochschule Niederrhein einen Vortrag von Beatrice Fihn, schwedische Juristin und Direktorin der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN), welche 2017 für den Einsatz zur Abschaffung aller Atomwaffen durch einen bindenden völkerrechtlichen Vertrag den Friedensnobelpreis erhielt. Ein bindendes Verbot von Atomwaffen sollte, so Beatrice Fihn, also unser aller Anliegen sein.

Und hier appellierte sie an die jungen Menschen im Publikum vor ihr, die, wie sie sagt, als junge Generation sehr viel Macht besitzen, die sie lediglich für die Erreichung ihrer politischen Interessen nutzen müssen, denn
 “Nobody gives you power, you just take it!“.

 

 

 

 

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