Internationale Begegnung: Zurück aus China

Mit schwerem Gepäck zurück aus China
Und dazu haben nicht nur die Geschenke der Gastfamilien und die günstigen Fake-Artikel beigetragen, die man in China erwerben kann, sondern auch jede Menge Eindrücke, die wir von der zweiwöchigen Reise mitgebracht haben.
Die Reise war in mehrere Teile aufgeteilt: Zunächst ging es für eine Woche in die Hauptstadt Peking, wo wir zwei Wochen nach deren Besuch in Deutschland die chinesischen Partnerschüler wiedergesehen haben. In der Megastadt mit mehr als 20 Millionen Einwohnern zählten unter anderem der Sommerpalast, die verbotene Stadt, die chinesische Mauer, das Künstlerviertel, der Zoo und das Hauptstadtmuseum zu unseren Zielen. Aber nicht nur durch die Sehenswürdigkeiten konnte man etwas über die chinesische Kultur lernen. Abends konnten wir Zeit mit den Partnerschülern verbringen und lernten dadurch das chinesische Essen und die Wohngegebenheiten kennen, die teilweise stark von unseren Standards abweichen. Auch von der Schule und dem Unterricht konnten wir einen Eindruck gewinnen. Montagmorgens beginnt die Schulwoche dort mit einer Zeremonie auf dem Sportplatz, wo die Ereignisse der vergangenen Woche präsentiert werden und die Nationalflagge gehisst wird.
Mit dem bis zu 300 km/h schnellen Schnellzug ging es dann in die historische Stadt Xi’an. Dort verlaufen vom Zentrum, dem Glockenturm, vier Straßen in jeweils eine Himmelsrichtung, sodass man sich eigentlich nicht verlaufen kann. Zentrumsnah befinden sich dort muslimisch geprägte Straßenmärkte mit Garküchen und kleinen Marktständen und außerdem die Moschee, die nach dem chinesischen Gartenbaustil errichtet wurde.
Bekannt ist Xi’an außerdem für die Terrakotta-Armee, die damals den Kaiser beschützen sollte. In einer riesigen Halle stehen lebensgroße Figuren, von denen jede Figur individuell ist. Im Yangling-Grab gibt es ebenfalls Terrakotta-Figuren zu betrachten, jedoch sind diese nur 30-50 Zentimeter groß, können dafür aber durch Glasscheiben aus der Nähe beobachtet werden.
Mit dem Nachtzug ging es daraufhin nach Shanghai. Nach der Nachricht, dass kurzfristig unser Hotel umgebucht wurde und wir dadurch weitere Wege ins Zentrum haben, konnte uns der beeindruckende Ausblick vom zweithöchsten Hochhaus der Welt, dem Shanghai Tower ablenken. Abends konnten wir während einer Flussfahrt die aufwändige Lichtshow und die Skyline von Shanghai betrachten. Aber auch Shanghai hat neben dem hochmodernen Handelsstandort auch traditionsreiche Orte, wie den Yu-Garten oder Tianzifang. Etwas außerhalb von Shanghai liegt das kleine Dorf Zhujiajiao mit kleinen Geschäften, Manufakturen und Museen direkt an kleinen Kanälen. Dort konnten wir den letzten Abend in Ruhe genießen, bevor es wieder zum Flughafen ging.
(Fotos und Text: Nikolas Proksch)

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