„Schülerzeitungen sind Bausteine der Demokratie“

Am Freitag wurden die 29 besten Schülerzeitungen Deutschlands von Bundesratspräsident Michael Müller, dem Schirmherren des  Schülerzeitungswettbewerbs der Länder 2018, Medienvertretern sowie den Partnern der Sonderpreise im Bundesrat geehrt. Eine Jury hatte sie aus 1900 Einsendungen ausgewählt.

„Schülerzeitungen sind Bausteine der Demokratie“

So eröffnet BDZV Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff die feierliche Preisverleihung im Plenarsaal des Bundesrates. Dietmar Wolff erklärte zum Engagement der Zeitungsverleger: „Jede Schülerzeitung, ob gedruckt oder online, ist Ausdruck der Meinungs- und Pressefreiheit, ein Grundpfeiler und Beschützer unserer Demokratie. Ihre Redaktionen tragen wesentlich dazu bei, dass Schülerinnen und Schülern den kompetenten Umgang mit Nachrichten und auch mit Informations- und Kommunikationstechnologien lernen. Es ist dem BDZV ein besonderes Anliegen, den Einsatz der Schüler und der betreuenden Lehrerinnen und Lehrer zu würdigen.“

Die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland hat ihren Sonderpreis „Europa hier bei mir“ an zwei Schülerzeitungen vergeben. Die Preise gingen an das LindenBlatt aus Berlin und die digitale Schülerzeitung standpunkt aus Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen. Aus der Pressemeldung der Vertretung der Europäischen Kommisssion iun Deutschland:

Der Sprecher der Europäischen Kommission in Deutschland, Reinhard Hönighaus, lobte in seiner Laudatio die Schülerinnen und Schüler für die Wahl und Aufbereitung des Themas, insbesondere zum Thema Migration. Damit würden sie sich in ihren Medien den aktuellen Herausforderungen in Deutschland und in Europa stellen.

Mit diesem Schülerzeitungspreis „Europa“, der dieses Jahr zum neunten Mal vergeben wurde, würdigt die Vertretung der EU-Kommission in Deutschland Schülerzeitungen, die sich mit Europa im Alltag ihrer jugendlichen Leser beschäftigen. Neben der Reise zur dreitägigen Preisveranstaltung nach Berlin erhalten beide Gewinner  je ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro für ihre Redaktion.

Der standpunkt(link is external) ist eine professionell gestaltete online-schülerzeitung, die zudem auf Instagram(link is external)Twitter(link is external)und Facebook (link is external) dafür sorgt, dass die Beiträge die Zielgruppe über die Webseite hinaus erreichen und diskutiert werden können. In verschiedenen Rubriken schreiben die jungen Medienmacher professionell und ausgewogen über aktuelle Themen und Projekte; viele davon widmen sich Europa. In ihrem Beitrag „EU-Programm statt EU flat“ führen sie ein Interview mit einem Landtagsabgeordneten über politisches Engagement und die Bedeutung für die Zukunft Europas und stellen die Initiative Pulse of Europe ausführlich vor.

Mehrere Beiträge thematisieren Projekte in Polen, wo Schüler der Gesamtschule Hardt beispielsweise in einem trinationalen Team dem Thema „Flüchtlinge und Integration in Polen“ auf den Grund gehen. Mit Text, Fotos und bewegenden Videos nehmen sie ihre Leser mit auf eine Reise in die Vergangenheit, die zeigt, wie wichtig es ist, sich für Frieden und Völkerverständigung einzusetzen. Weitere Artikel widmen sich der Türkei, Austauschprojekten und dem Schülerfoto- und Kurzfilmwettbewerb „EuroVisions 2017“, bei dem sie mit ihrer Kampagne „Europa ist für uns Sterne wert“ den zweiten Platz belegen.

Der Schülerzeitungswettbewerb der Länder unter dem Titel „Kein Blatt vorm Mund“ wird seit 2004 von der Jugendpresse Deutschland und den Ländern der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet und von der Kultusministerkonferenz empfohlen. Hauptpartner ist der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert den Wettbewerb.

Den ganzen Bericht zum Schülerzeitungskongress und der Preisverleihung in Berlin auf standpunktonline.com

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