Politische Bildung gegen Verführung von „alternativen Fakten“

standpunkt-Redakteure beim Netzwerktreffen in der Staatskanzlei und im Landtag

Vertreter unseres Jugend- und Schülermagazins standpunkt werden am 30. März bei der Wahlarena im Düsseldorfer Apollo-Theater dabei sein, wenn Nachwuchs-Abgeordnete die Gelegenheit haben, mit Spitzenpolitikern der politischen Parteien im Rahmen der Landtagswahl 2017 vor großem Publikum zu diskutieren.„Jugendliche engagieren sich nicht, sind desinteressiert und haben keine politische Meinung!“ Die Schülerzeitungsredaktion will wissen, wieviel dran ist an dem Vorurteil. Mit dem Projekt „Deine Stimme zählt“ will die RP den Jugendlichen zur Landtagswahl 2017 eine Stimme geben und es ihnen ermöglichen, mit Politikern ins Gespräch zu kommen. Es gibt sie nämlich doch: Jugendliche, die zu vielen landespolitischen Themen eine klare Meinung haben, obwohl sie bei der Landtagswahl am 14. Mai 2017 nicht an die Urnen dürfen. Mehr Infos auf standpunktonline
Martha Arnolds und Leonie Roy sind freie Mitarbeiterinnen beim standpunkt Magazin und gleichzeitig auch als Schülervertreterinnen und als Medienscouts an der Gesamtschule Hardt aktiv. Sie möchten die Schlussveranstaltung am 30. März im Apollo-Variete in Düsseldorf redaktionell begleiten und am Ende bei den Schülerministern noch einmal nachfragen, wie sie die Umsetzungsmöglichkeit ihrer Anliegen nach der Diskussion einschätzen. standpunkt möchte damit auch das Gerücht widerlegen, dass Jugendliche politikverdrossen sind und aufzeigen, wie es mit dem politischen Interesse an den Schulen der Schülerministerinnen und -minister aussieht. Unterstützt werden die beiden medial von Sean Levey (Twitter), Ivana Baumann (Instagram) und Pauliina Zdunek (Video und Foto). Man darf sich auf viele Tweets, Posts, Videoclips und einen ausführlichen Bericht auf standpunktonline.com freuen.

Darum ging es bei der Bewerbung  bei „Deine Stimme zählt“. Die teilnehmenden Schüler sollten sich im Unterricht oder selbstständig Forderungen und Positionen überlegen, die sie verschiedenen landespolitischen Feldern zuordnen. Daraufhin sollten an jeder Schule ein männlicher und ein weiblicher Abgeordneter gewählt werden, die die Interessen der Jugendlichen vertreten. Im nächsten Schritt erstellten die Abgeordneten kleine Wahlwerbespots, die auf RP Online veröffentlicht wurden. Diese Bewerber-Videos wurden an allen Schulen geschickt, die per Briefwahl, bei der jede Schule zwei Stimmen abgeben konnte, aus den Bewerbern ein Schülerminister und eine Schülerministerin wählten. Diese dürfen Ende März mit den NRW-Spitzenpolitikern bei der großen Abschlussveranstaltung diskutieren. Alle Bewerbungsfilme sind derzeit im Netz auf YouTube zu sehen und informieren darüber, mit welchen Programmen sich die Kandidaten um das Amt eines „Schülerministers“ beworben hatten. Die Zahl der Aufrufe auf dem YouTube Kanal zeigt, dass das Interesse auch bei allen Beteiligten groß ist.

Weitere Infos gibt es auf deinestimmezaehlt.rp-online.de

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