Die Kuschelmonster der Klasse 5.4

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„Gestik und Mimik“ im Kunstunterricht der Jahrgangsstufe 5. Türkisblauer Frottee, ein Flanellhemd mit Fischgratmuster, graues Vlies oder Plüsch mit rosa Sternen auf braunem Grund – für Kuschelmonster ist alles recht.Nach systematischen, mehr oder weniger erfolgreichen Übungen zum Thema Nähen und Sticken, die sich unter anderem mit so wesentlichen Fragen wie „Wie fädele ich einen Faden in die Nadel?“ oder „Warum darf ich den Faden nicht am Nadelöhr festknoten?“ beschäftigten, entstanden im Kunstunterricht der Klasse 5.4 30 „Kuschelmonster“ mit unterschiedlichen Vorder- und Rückseiten, die dokumentieren, was zuvor zum Thema Gestik, Mimik und Körpersprache erarbeitet worden war.
Englischsprachige Steckbriefe mit Angaben zu Name, Alter, Eigenschaften und Vorlieben der einzelnen „Monster“ ergänzen die Auseinandersetzung mit dem Thema „menschliche Gefühle, Eigenschaften und Charaktere“.
Folgen soll nun auch noch ein Film, und obwohl die Dreharbeiten bereits in vollem Gange sind, werden die „Doubles“ der 5.4 wohl noch eine Weile in den Schubladen im Klassenraum wohnen.

Der Lehrplan für den Kunstunterricht in der Jahrgangsstufe 5 sieht eine Unterrichtseinheit zum Thema menschliche Gefühle, Eigenschaften und Charaktere mit den Ausdrucksformen der Mimik, Gestik und der Körpersprache vor, deren Dokumentation – als Ergebnis oder Produkt – sich aus verschiedenen Gründen vergleichsweise schwierig gestaltet. Die „Kuschelmonster“ (aus mitgebrachten Stoffen mit Nadel und Faden hergestellte Stofffiguren mit unterschiedlichen Vorder- und Rückseiten) fungieren als „Doubles“, deren Aktionen und Interaktionen (sehr beliebt: Die Rolle des „Batman“) mit großem Spaß per Handykamera aufgezeichnet werden.
Ganz nebenbei ergibt sich so eine Annäherung an die Kompetenzerwartungen der vom Ministerium für Schule und Weiterbildung getragenen Initiative „Medienpass NRW“.

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