Internationale Projektarbeit: Erasmus+

Erasmus__Schulbildung0.1 Es gibt Probleme, die nicht nur ein Land betreffen. Um für so ein Problem eine Lösung zu finden, müssen viele Länder zusammenarbeiten, wie zum Beispiel bei dem Thema Stromversorgung.

Unterschiedliche Länder haben auch unterschiedliche Möglichkeiten zur Gewinnung von Strom. Windkraft kann vor allem in Küstenregionen genutzt werden, Photovoltaik in Regionen, wo die Sonne oft, lange und stark scheint und Kohlekraftwerke eben dort, wo es ein Vorkommen an Kohle gibt. Wenn aber beispielsweise der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, muss auf andere Alternativen zurückgegriffen werden. Das geht am Besten mit einem engmaschigen Stromnetz durch ganz Europa. Aber es möchte auch nicht jeder riesige Stromtrassen vor seiner Haustüre haben. Politiker aus ganz Europa müssen sich also zusammensetzen und die Vor- und Nachteile zu besprechen, die es dabei gibt.

Wie integriert man europäische Dimensionen aktueller Herausforderungen und deren Bewältigung in den Unterricht? An diesem Punkt setzt nun ein Projekt mit dem Titel „ImTeaM4EU” (Improving Teaching Methods for Europe, übersetzt Verbesserung von Unterrichtsmethoden in Europa) im Rahmen des europäisch geförderten Projekts Erasmus+ an. Verschiedene Partner aus Deutschland, Polen, Slowenien, Estland und der Schweiz entwickeln Unterrichtsreihen zu den Fachbereichen MINT, Fremdsprachen und Gesellschaftswissenschaften. Darunter sind auch die Gesamtschule Hardt und die Nicolaus Copernicus Universität in Toruń. Aus diesem Anlass gab es für zwölf Schüler aus der MINT-Klasse 10.1 die Möglichkeit, mit Herrn Dr. Gräf und Frau Slawinski für eine Woche in die polnische Stadt Toruń zu reisen.

Während der Projektarbeit gab es für uns Schüler zunächst einen Überblick darüber, wo in Europa welche Art der Stromgewinnung bevorzugt genutzt wird. Um alles etwas genauer zu verstehen, erarbeiteten die deutschen Schüler mit Schülern des akademischen „Gymnazjums und Lyzeums” die Funktion der verschiedenen Kraftwerksarten. In einer Art Rollenspiel sollte sich anschließend in die Lage der Bürger und der Politiker hineinversetzt werden, um die Vor- und Nachteile der Stromtrassen durch Europa zu diskutieren.

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Neben der Projektarbeit konnten wir während des Aufenthaltes in Polen einen kleinen Einblick in den Unterricht der polnischen Schüler erhalten. Außerdem besuchten wir das Zentrum der Modernität „Wissensmühle”, wo wir in der „Werkstatt zur Energie” arbeiteten und uns mit dem ohmschen Gesetz experimentell beschäftigten. Während einer Tour durch die Altstadt von Toruń lernten wir etwas über die Historie der Stadt und bekannte Personen, die aus Toruń stammen oder die Stadt einmal besuchten, kennen. Zum Beispiel wurde der Astronom Nikolaus Kopernikus dort geboren und so durfte ein Besuch des Planetariums selbstverständlich auch nicht fehlen.

Werkstatt der Energie im Zentrum der Modernität „Wissensmühle” in Toruń

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Das Denkmal des Astronomen Nikolaus Kopernikus

Die Altstadt von Torún
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Vor dem Besuch des Planetariums
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Auf dem abwechslungsreichen und perfekt organisierten Programm standen außerdem der Besuch des 2. Lyzeums in Toruń, wo die stellvertretende Schulleiterin in einwandfreiem Deutsch durch die Schule führte und wir anschließend Experimente zu verschiedenen naturwissenschaftlichen Bereichen durchführen konnten, ein eintägiger Ausflug in die historische Stadt Danzig mit Führung und ein Konzertabend mit balkischer Musik.
(Bericht: Nikolas P., Klasse 10.1)

Beim Arbeiten an naturwissenschaftlichen Experimenten am 2. Lyzeum in Torún
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Blick von der Marienkirche aus 82 Metern Höhe über Danzig
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Und weitere Eindrücke vom Tagesausflug in die historische Stadt Danzig
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Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

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